Comfee MPPH-09CRN7 – Mobiles Klimagerät 9000 BTU | 3-in-1 mit Follow Me
Das leistungsstärkste Modell der MPPH-Serie – 9000 BTU für große Räume bis 33 m²
Das Comfee MPPH-09CRN7 ist das stärkste Modell der klassischen MPPH-Reihe und kühlt Räume bis 33 m² zuverlässig – ob großes Wohnzimmer, Open-Space-Büro oder Dachgeschosswohnung. Mit 9000 BTU (2,6 kW) Kühlleistung bietet es rund 29 % mehr Power als das Einstiegsmodell MPPH-07CRN7. Die integrierte Follow-Me-Funktion misst die Temperatur direkt an der Fernbedienung und steuert die Kühlung automatisch – für gleichmäßigen Komfort genau dort, wo Sie sich aufhalten.
Wie die gesamte MPPH-Serie vereint das 09CRN7 drei Funktionen: Kühlen, Entfeuchten (bis zu 24 L/Tag) und Ventilieren. Abluftschlauch und Fensteradapter sind im Lieferumfang enthalten – Installation in 15 Minuten, ohne Handwerker.
👉 Für kleinere Räume: MPPH-07CRN7 (7000 BTU, bis 25 m²) oder MPPH-08CRN7 (8000 BTU, bis 29 m²). Für 9000 BTU mit WiFi-Steuerung: Breezy Cool Pro 2.6 mit App. Alle Modelle: Übersicht Mobile Klimageräte.
Technische Daten – Comfee MPPH-09CRN7
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Modellbezeichnung | MPPH-09CRN7 |
| Kühlleistung | 9000 BTU / 2,6 kW |
| Geeignete Raumgröße | bis 33 m² (ca. 82 m³) |
| Funktionen | Kühlen, Entfeuchten, Ventilieren (3-in-1) |
| Entfeuchtungsleistung | ca. 24 L/Tag |
| Geräuschpegel | 47,2 dB |
| Energieeffizienzklasse | A |
| Kältemittel | R290 (umweltfreundlich) |
| Leistungsaufnahme | 1000 Watt (Kühlen) |
| Standby-Verbrauch | 0,5 Watt |
| Temperaturbereich | 17–35 °C |
| Abmessungen (H × B × T) | 70,3 × 35,5 × 34,5 cm |
| Gewicht | 25,4 kg |
| Farbe | Weiß |
| Steuerung | LED-Touch-Bedienfeld + Fernbedienung |
| WiFi / App | ❌ Nein (→ siehe Breezy Cool Pro 2.6 für WiFi mit 9000 BTU) |
| Timer | 24h-Timer (Ein/Aus programmierbar) |
| Follow-Me-Funktion | ✅ Ja (Sensor in der Fernbedienung) |
| Auto-Restart | ✅ Ja (nach Stromausfall) |
| Garantie | 2 Jahre Herstellergarantie |
24h-Timer
Stellen Sie im Voraus die gewünschte Betriebszeit ein, wenn Sie das Haus verlassen, und genießen Sie bei Ihrer Rückkehr eine angenehme Umgebung.
Flüsterleise 47,2 dB
Dank Geräuschreduktionstechnologie kann der Schalldruckpegel auf 46,9 dB(A) reduziert werden, sodass das Klimagerät im Betrieb nicht stört.
Automatischer Neustart
Wenn das mobile Klimagerät aufgrund eines Stromausfalls plötzlich stoppt, kann es automatisch mit den vorherigen Einstellungen aktiviert werden, sobald der Strom wiederhergestellt ist.
Follow-Me-Funktion
Die „Follow Me“-Funktion der Fernbedienung überwacht die Temperatur in Ihrer Umgebung und passt automatisch die Kühlleistung an, um die Zieltemperatur überall zu halten.

3-in-1 Funktionen des Comfee MPPH-09CRN7
1. Klimatisierung – 9000 BTU für große Räume
Im Kühlmodus liefert das MPPH-09CRN7 eine Leistung von 9000 BTU (2,6 kW) – das sind 29 % mehr als beim MPPH-07CRN7 und 12,5 % mehr als beim MPPH-08CRN7. Zwei Geschwindigkeitsstufen ermöglichen die Anpassung an die aktuelle Wetterlage. Die Follow-Me-Funktion sorgt dabei für gleichmäßige Kühlung im gesamten Raum – egal wo Sie sitzen.
2. Entfeuchtung – Bis zu 24 Liter pro Tag
Im Entfeuchtungsmodus entzieht das MPPH-09CRN7 der Raumluft bis zu 24 Liter Feuchtigkeit pro Tag – das ist deutlich mehr als bei den kleineren Modellen (19,2 L beim 07CRN7, 20,5 L beim 08CRN7). Besonders nützlich in der Übergangszeit oder in feuchten Räumen wie Keller und Waschküche. Für dauerhafte Entfeuchtung empfehlen wir einen spezialisierten Comfee Luftentfeuchter.
3. Ventilation – Erfrischung ohne Kühlung
Der Ventilationsmodus sorgt für angenehme Luftzirkulation, ohne aktiv zu kühlen – ideal an milderen Tagen. Der Stromverbrauch ist dabei deutlich geringer als im Kühlmodus.
Follow-Me-Technologie
In der Fernbedienung ist ein Temperatursensor eingebaut. Aktivieren Sie Follow Me, und das Gerät misst die Temperatur nicht am Klimagerät selbst, sondern dort, wo die Fernbedienung liegt – auf dem Nachttisch, Schreibtisch oder Couchtisch. Bei großen Räumen bis 33 m² ist das besonders sinnvoll, da die Temperatur je nach Position im Raum stark variieren kann.
Energieeffizienz & Betriebskosten
Mit Energieeffizienzklasse A und dem umweltfreundlichen Kältemittel R290 arbeitet das MPPH-09CRN7 trotz seiner hohen Leistung effizient. Bei einem Strompreis von 0,35 €/kWh liegen die Betriebskosten bei etwa 0,35 € pro Stunde im Kühlmodus (1000 Watt). Bei 8 Stunden Betrieb pro Tag sind das ca. 2,80 €. Im Standby verbraucht das Gerät nur 0,5 Watt.
Installation in 15 Minuten – Ohne Handwerker
Im Lieferumfang enthalten
- Comfee MPPH-09CRN7 Klimagerät
- Abluftschlauch (ca. 150 cm)
- Fensteradapter / Fensterschieber
- Fernbedienung (Batterien separat)
- Bedienungsanleitung auf Deutsch
- Ablaufschlauch für Kondenswasser
So installieren Sie das Gerät
- Gerät positionieren – in Fensternähe, mindestens 30 cm Abstand zur Wand
- Abluftschlauch befestigen – am Geräteauslass einstecken (Bajonett-Verschluss)
- Fensteradapter einsetzen – den Schieber ins gekippte oder geöffnete Fenster einsetzen
- Schlauch mit Adapter verbinden – warme Abluft wird nach draußen geleitet
- Einstecken und einschalten – 230V Standardsteckdose, Temperatur wählen
Tipp: Für eine bessere Abdichtung empfehlen wir eine zusätzliche Fensterabdichtung (AirLock). Bei großen Räumen ist eine gute Abdichtung besonders wichtig, damit die Kühlleistung voll zur Geltung kommt.
Für welche Räume ist das MPPH-09CRN7 geeignet?

Mit 9000 BTU ist das MPPH-09CRN7 das leistungsstärkste Modell der klassischen MPPH-Serie. Typische Einsatzbereiche:
- Großes Wohnzimmer (25–33 m²) – zuverlässige Kühlung auch bei offener Raumgestaltung
- Open-Space-Büro (20–30 m²) – bei 47,2 dB ohne Störung bei Meetings und Gesprächen
- Dachgeschosswohnung (20–25 m²) – die zusätzliche Leistung kompensiert Hitze unterm Dach
- Offene Wohnküche – kühlt Koch- und Essbereich gleichzeitig
- Praxis / Empfangsbereich – kompaktes Format, einfach zu transportieren
Comfee MPPH-09CRN7 im Vergleich – Welches Modell für welchen Raum?
| Modell | BTU | Raumgröße | Verbrauch | WiFi | Ideal für |
|---|---|---|---|---|---|
| MPPH-07CRN7 | 7000 | 25 m² | 785 W | ❌ | Schlafzimmer, Studio |
| MPPH-08CRN7 | 8000 | 29 m² | 900 W | ❌ | Wohnzimmer, Büro |
| MPPH-09CRN7 ← dieses Modell | 9000 | 33 m² | 1000 W | ❌ | Große Räume, Dachgeschoss |
| Breezy Cool Pro 2.6 | 9000 | 32 m² | ~1000 W | ✅ App | Smart Home, große Räume |
| Eco Friendly Pro 10K | 10000 | 32 m² | ~980 W | ❌ | Energieklasse A++ |
Alle MPPH-Modelle haben identische Abmessungen (70,3 × 35,5 × 34,5 cm), Follow-Me-Funktion, R290 Kältemittel und 24h-Timer.
Häufig gestellte Fragen zum Comfee MPPH-09CRN7
Die drei Modelle der MPPH-Serie haben identische Abmessungen und Funktionen – der Unterschied liegt in der Kühlleistung. Das 09CRN7 liefert 9000 BTU (2,6 kW) für Räume bis 33 m², das 08CRN7 8000 BTU für 29 m² und das 07CRN7 7000 BTU für 25 m². Auch die Entfeuchtungsleistung steigt: 24 L/Tag (09), 20,5 L/Tag (08), 19,2 L/Tag (07). Im Zweifelsfall empfehlen wir das stärkere Modell – bei der gleichen Raumgröße kühlt es schneller und läuft leiser, weil es weniger Volllast fahren muss.
Nein – alle drei MPPH-Modelle liegen bei 47–47,2 dB. Der Geräuschpegel ist also praktisch identisch. Das MPPH-09CRN7 kann bei gleicher Raumgröße sogar leiser sein, weil es weniger Leistung aufwenden muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.
Ja – Abluftschlauch (ca. 150 cm) und Fensteradapter sind im Lieferumfang enthalten. Für eine bessere Abdichtung empfehlen wir eine zusätzliche Fensterabdichtung (AirLock), die Sie separat erwerben können.
Das MPPH-09CRN7 verbraucht im Kühlmodus 1000 Watt. Bei 0,35 €/kWh entspricht das 0,35 € pro Stunde. Bei 8 Stunden Betrieb pro Tag: ca. 2,80 € am Tag bzw. ca. 84 € im Monat bei täglicher Nutzung. Im Standby: nur 0,5 Watt.
Für Räume bis 33 m² mit normaler Deckenhöhe reichen 9000 BTU aus. Wenn Ihnen Energieeffizienz besonders wichtig ist, bietet der Eco Friendly Pro mit 10000 BTU die Energieeffizienzklasse A++ – er kühlt mit 10000 BTU, verbraucht aber weniger Strom als das 09CRN7. Dafür ist er allerdings teurer in der Anschaffung.
Nein – das MPPH-09CRN7 hat kein WiFi. Wenn Sie Ihr Klimagerät per Smartphone oder Sprachassistent steuern möchten, empfehlen wir den Breezy Cool Pro 2.6 – ebenfalls mit 9000 BTU, aber mit Comfee Home App, Alexa und Google Home.
Ja – der Entfeuchtungsmodus entzieht der Luft bis zu 24 Liter pro Tag und funktioniert ganzjährig. Für dauerhafte Entfeuchtung in Keller oder Waschküche empfehlen wir jedoch einen spezialisierten Comfee Luftentfeuchter.
Ja, 2 × AAA-Batterien – nicht im Lieferumfang enthalten.
Garantie & Kundenservice
- ✅ 2 Jahre Herstellergarantie auf das Comfee MPPH-09CRN7
- 🚚 Kostenlose Lieferung nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz
- 📞 Deutschsprachiger Kundenservice – Kontakt aufnehmen
- 🔧 Ersatzteile (Filter, Abluftschlauch, Fernbedienung) auch nach Garantieablauf verfügbar
- 📄 Bedienungsanleitung auf Deutsch im Lieferumfang
Das Comfee MPPH-09CRN7 – mobiles 3-in-1 Klimagerät mit 9000 BTU, Follow-Me-Funktion und R290 Kältemittel. Das leistungsstärkste Modell der MPPH-Serie für große Räume. Entdecken Sie auch die komplette Comfee Klimageräte-Reihe und unsere Luftentfeuchter.






























Dreimal so teure Geräte sind dann 4 dB leiser 😀. Ich glaube sowieso nicht, das alle diese Geräte dafür ausgelegt sind z.B. nachts im Schlafzimmer im Dauerbetrieb zu laufen.
Wir kühlen unser Wohnzimmer in Intervallen runter und schalten dann dann bequem per Fernbedienung an und aus......
Um den Abluftschlauch nach Aussen zu führen habe ich mir im Baumarkt eine Styrodurplatte zuschneiden lassen. Ansonsten wird von Comfee Anbaumaterial mitgeliefert. Der auf dem Typenschild angegebene Stromverbrauch von max.800W bei Vollast stimmt. Gemessen mit Strommesser...
Nachtrag: 14.8.25
-Außentemperatur 36*C
-das Gerät schafft innen 23*C. Von vorher 27*C innen (auf ca.50qm)...... Haus ist aber gut gedämmt.
Wir haben alles selbst getestet:
Zuerst den klassischen Einschlauch-Betrieb.
Dann den klassischen Zweischlauch-Umbau (Verdichter-Kreislauf) mit Umluft.
Dann den optimalen Zweischlauch-Umbau (Verdampfer-Zuluft) mit Frischluft.
Alle 3 Versionen wahlweise ohne und mit Unterdruck-Ausgleichs-Öffnung.
Alle 3 Versionen wahlweise ohne und mit Verdichter-Abluft-Isolierung.
Warum bietet das so ab Werk nur Pearl mit der "Sichler ACS-90" und dem "Sichler Klimaanlage Zweischlauch:
Frischluft-Schlauch-Set für Monoblock-Klimaanlage ACS-90" an (seit 2020)?
Herr Herbst und ich haben das Prinzip auch noch unabhängig voneinander verstanden, aber die YouTuber bzw. "Klimaanlagen-Gurus"? Sie propagieren seit Jahren immer nur ihre Umluft-Umbauten mit sinkendem Sauerstoff-Gehalt und steigendem CO²-Gehalt in der Atemluft:
Ein geführtes Doppel-Luftstrom-System mit kontinuierlicher Frischluft-Zufuhr ist doch nicht wirklich diskutabel. 🤷
Es gibt auch technisch Unbedarfte, welche ein klassisches Zweischlauch-Umluft-Gerät oder eine Midea PortaSplit mit einem zusätzlichen Schlauch versehen und somit per Überdruck versuchen, Frischluft ins Gebäude zu pumpen - dies ist jedoch ohne geführte Abluft und mit der geringen Überdruck-Kapazität zum Scheitern verurteilt. 😉
🟠 A)
Wir kühlen unser komplettes "Sonnen"-Penthouse mit 850 Watt (Stromverbrauch) pro Std. dauerhaft auf 20-24 Grad:
Mit einem Luftdurchsatz von 195 bzw. 295 m³ pro Std. sauerstoffreicher Frischluft.
In theoretischen Berechnungen bräuchten wir bis zu 40.000 BTU (11.700 Watt) Kühlleistung - wir kommen aber mit 2.600 Watt Kühlleistung ganz locker aus.
🟠 B)
Ich bin selbst Ingenieur, hatte allerdings nachträglich Rücksprache mit einem Klimatechnik-Ingenieur gehalten.
Er sagte, mein mobiles Klima-System sei das Intelligenteste (und Einfachste), von dem er im mobilen Bereich jemals gehört habe.
🟠 C)
Wir lassen es erst gar nicht heiß werden und fangen schon ab 24-25 Grad Außentemperatur mit der Klimatisierung gegen die Hitze an (Schattige Fenster sind bis dahin immer offen). Unser System kühlt dann binnen einer Stunde das 20m² Schlafzimmer um 4-5 Grad herunter - dann machen wir die Zimmertüre auf und kühlen den Rest der Räume.
🟠 I)
Immer kühle Luft. 🥶
Mein System: ✅✅✅
Ein-Schlauch: ✅
klas. Zwei-Schlauch: ✅✅
(mobiles) Split-Gerät: ✅✅
🟠 II)
Immer niedrige Luftfeuchtigkeit. 💦
Mein System: ✅✅✅
Ein-Schlauch: ✅
klas. Zwei-Schlauch: ✅✅
(mobiles) Split-Gerät: ✅✅
🟠 III)
Immer Sauerstoff-Zufuhr + CO²-Abfuhr. 🧠 & Immer werden Gerüche + Luftschadstoffe abgeströmt. 🚬🍔💩
Mein System: ✅✅✅
Ein-Schlauch: ✅
klas. Zwei-Schlauch: ❌❌❌
(mobiles) Split-Gerät: ❌❌❌
✅ 1)
System-Aufbau - KEIN klassisches Zweischlauch-System:
🟠 A)
Wir optimieren den Luftkreislauf des Verdampfers (NICHT des Verdichters) - wir führen ihm sauerstoffreiche Frischluft per 2. Schlauch zu.
Der Verdampfer freut sich generell über höhere Zuluft-Temperaturen (ansonsten Vereisungsregulierung) und der Verdichter freut sich über eine kühlere Zuluft.
Ihr habt das "Ei des Kolumbus" nicht entdeckt, liebe Zweischlauchgeräte-Hersteller (es gibt sie noch, v.a. außerhalb der EU).
🟠 B)
Wir isolieren den Abluftschlauch des Verdichter-Luftkreislaufes - erhöhen somit die Abluft-Temperatur um 25 Grad (am Schlauchende).
🟠 C)
Wir optimieren die Fensterdurchführung um eine 3. Öffnung (bleibt offen), um den ansonsten noch leichten Unterdruck (physikalische Erklärung s.u.) zu neutralisieren - dies erhöht die Kühlleistung (Strömungsgeschwindigkeiten der Zuluft und Abluft sehr deutlich).
(natürlich nicht nötig, wenn ihr in einem zugigen Altbau wohnt)
🟠 D)
Ein Bekannter baut gerade unter meiner Anleitung eine 4-Rohr-Systemlösung (anstatt 4 Schläuchen gibt's je separate EPP-Rohrsysteme für die Zuluft des Verdichters und Verdampfers sowie die Abluft des Verdichters und Verdampfers): quasi eine (dann nicht mehr ganz mobile) mono-zentrale Lüftungsanlage inkl. vorgeschalteter Klimatisierung und zusätzlich noch vorgeschaltetem Keramik-Wärmetauscher (um die ansonsten zu heiße Zuluft für den Verdampfer vorab zu kühlen: er hat im Einsatzbereich meist über 35 Grad - im Zweifelsfall gibt's stattdessen ein Vorkühl-Register).
Er braucht einen noch höheren Wirkungsgrad und leitet die Abluft des Verdampfers gerichtet auf Bodennähe aus, die Zuluft des Verdichters zieht er sich nahe der Decke - eben wie eine zentrale Lüftungsanlage konzipiert ist.
Vielleicht verbaut er noch Radial-Lüfter (bitte keine Axial-Lüfter) zur Unterstützung der Ströme - vielleicht wird noch ein Kondenswasserabscheider benötigt - vielleicht integriert er noch ein mehrstufiges Filtersystem (2 progressiv aufgebaute G-Vorfilter, der äußere mit Aktivkohle und nach innen ein HEPA- bzw. F-Hauptfilter).
✅ 2)
1-Schlauch-Produkt-Politik:
"heise online" kam 🤭 5 Tage später damit heraus:
26.06.2025 - "Effizienter kühlen: Mobile Klimaanlage auf Zweischlauchbetrieb umrüsten" (sie haben allerdings die "Sichler ACS-90" mit einem Karton auf der Verdampfer-Zuluft verbaut - genau für dieses einzige Gerät gibt's hierfür aber offizielles Zubehör vom Hersteller). 🤣
Übrigens, der Hintergrund warum es fast keine mobilen Zweischlauch-Klimageräte mehr gibt:
Zweischlauch-Geräte können fast nicht mehr in der EU zugelassen werden.
Grund:
Die Testung, das Prüfverfahren erfolgt theoretisch, abseits der alltäglichen Praxis, entfernt vom tatsächlichen Leben (ohne auf die Problematiken Unterdruck und Sauerstoff einzugehen, außerdem wird nur die Kühlung von 1 Prüfraum berücksichtigt, nie eine gesamte Wohnung/Haus).
Nur deshalb sind Einschlauchsysteme offiziell deutlich effizienter als Zweischlauch-Systeme. 🤭
Es liegt ausschließlich an den irrsinnigen EU-Richtlinien (waren sicherlich Nicht-Ingenieure/-Physiker am Werk, etc.).
Eine Ausnahme ist die "Olimpia Splendid Dolceclima EASY 10 P" (baugleich mit der ausgelaufenen "STIEBEL ELTRON ACP 24 D") - sie wird als Einschlauchsystem normgeprüft, es wird aber ein separater 2. Schlauch angeboten (aber nicht vom Hersteller direkt). So wird das Prüfverfahren legal umgangen. Aber auch hier: es findet kein Sauerstoff-Austausch statt, da der 2. Schlauch für die Zuluft des Verdichters ist. 🤣 Ebenso wie bei den früheren Trotec Modellen, etc. Der Outdoor Modus von diesem läppischen Akkugerät ("EcoFlow Wave" Modelle) ist natürlich ebenso unsinnig: es wird kein ausreichender Überdruck aufgebaut werden können und es fehlt eine geführte Abluft. 😅
Für ein zügiges Zelt wird das Akkugerät aber schon ausreichend funktionieren.
Der letzte Sonderling und die größte Ausnahme bilden die ausschließlich von Pearl vertriebenen Modelle (Eigenmarke) "Sichler ACS-90" und "Sichler ACS-120" (bereits ausgelaufen): sie haben auch einen Outdoor Modus (Überdruck ohne geführte Abströmung ist schlicht Unfug) und final - jetzt kommt es:
einen Frischluft-Modus, ebenfalls per optionalem Zubehörset. Deren Karton ist eben eine fertige Kunststoff-Box.
So wird tatsächlich dem Verdampfer frische Außenluft zugeführt.
Diese einzigen Geräte haben einen 3-Schlauch-Modus, wenn man zusätzlich zum regulären 1-Schlauch-Betrieb, auch noch den Outdoor-Modus und den Frischluft-Zweischlauch-Modus zeitgleich montiert betreibt. 🤣
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✅ 3)
Obligatorium:
Diese Informationen und Ratschläge sind rein hypothetisch und stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Umbau eines CE-zugelassenen Klimagerätes dar.
Rechtliche, technische und gesundheitliche Auswirkungen müssen vom Leser zu jedem Zeitpunkt selbst geprüft und selbst getragen werden.
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✅ 4)
Messwerte:
30 Grad Zulufttemperatur (über den Sensor des Gerätes gemessen), kühlt das Gerät im Frischluft-Input auf 6,8 Grad herunter - über 23 Grad (auf 4,9 bzw. 5,1 Grad von 22 bzw. 25 Grad - der Verdampfer regelt bei geringeren Vorlauf-Temperaturen herunter, um nicht zu vereisen - ein weiterer guter Grund dem Verdampfer sauerstoffreiche, wärmere Frischluft zuzuführen), herrlich. 💥
✅ 5)
Theorie der Luftkreisläufe:
Da können Split-Klimaanlagen einpacken (ich muss nicht zusätzlich lüften). 😅
Wir kühlen direkt die (wärmere) sauerstoffreiche Zuluft und kühlen mit der (kühleren) Raumluft das Kältemittel, welches dadurch etwas kälter wird, als bei einem klassischen Zweischlauch-Umbau (wird eben auch "benötigt" für die wärmere Zuluft zur direkten Kühlung).
Vereinfacht und leicht verfälscht (physikalisch ist das Ganze mit etlichen Parametern versehen) kann man sagen: "es hebt sich ungefähr auf" - im Einzelfall kommt es hauptsächlich auf die Temperaturen, Luftdrücke und die jeweilige Luftfeuchtigkeit an.
Wir holen uns beim Stoß-Lüften oder über die Lüftungsanlage keine heiße Luft in die Bude, sondern kühlen direkt die sauerstoffreiche Außenluft - zusätzliches Lüften entfällt zur Gänze.
✅ 6)
BTU-Berechnung:
Wir lassen das Gerät immer NUR auf der niedrigen Lüfterstufe laufen (kühlt tiefer) und verbrauchen somit im Kühlmodus im Schnitt ca. 850 Watt pro Stunde Strom.
Bei 50 Tagen mit je 10 Stunden Laufleistung (absichtlich viel zu hoch angesetzt) pro Sommersaison, bin ich so bei weniger als 150 Euro Stromkosten für das Klimagerät, NICHTS für den Mehrwert.
Wir haben den Wirkungsgrad des Gesamtsystems tatsächlich auf über 300 Prozent erhöht, da wir auch den Sauerstoff-Austausch integrierten und somit das Lüftungssystem der Wohnung bei Betrieb der Klimaanlage komplett deaktivieren können.
Umgerechnet haben wir jetzt ein 27.000+ BTU-Äquivalent (gegenüber einem Einschlauch-Betrieb) bzw. ein A+++++ System (nach aktueller Klassifizierung) und kühlen damit unser gesamtes Penthouse (90m² drinnen wie draußen, 280cm Deckenhöhe im Schnitt = deutlich mehr Luftvolumen als üblich), ohne dass das Gerät ständig durchlaufen muss, auch wenn draußen über 30 Grad herrschen.
In theoretischen Berechnungen bräuchten wir sogar bis 40.000 BTU (11.700 Watt) Kühlleistung, um unser Penthouse optimal kühlen zu können (Flachdach, sonnen-exponierte Südwest-Lage, zweiseitige 90m² Dachterrasse mit Steinboden vor der Süd- und Westfassade, warme Wände und Decken der Nachbarn, etc.).
Tja, wir schaffen es mit 9.000 BTU (2.600 Watt) Kühlleistung und unserem Umbau. Ganz locker NUR mit der niedrigen Lüfterstufe und 850 Watt pro Stunde Strom. 🙂
✅ 7)
Praxis:
Der Standort des Gerätes wird ebenso nicht verändert.
Wir haben jetzt nach Raum zwischen 20/21 - 24 Grad, egal wie heiß es draußen ist und egal ob wir duschen/baden, den Geschirrspüler laufen lassen/ausräumen, 2x täglich kochen, etc. oder andere Wärmequellen benutzen.
Wir müssen uns nicht mehr nach den Außentemperaturen richten bzw. einschränken.
Ebenso ist die Entfeuchtung hervorragend.
In der gesamten Wohnung zieht das System Feuchtigkeit hervorragend heraus, natürlich auch ohne Standortwechsel.
Wir haben immer konstant knapp unter 50 Prozent Luftfeuchtigkeit, sehr angenehm.
Und es werden selbstverständlich restlos alle Gerüche, auch des Kochens, wieder abgeströmt.
+++++++++++++++++++++++++++++++++
✅ 8)
Exkursion andere Rezension und andere Zweischlauch-Umbauten:
Lustig, dass Herr Herbst und ich unabhängig voneinander auf eine ähnliche Lösung gekommen sind.
Nirgends sonst habe ich zuvor auf Deutsch oder Englisch über einen derartigen Umbau gelesen.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum die unzähligen YouTuber und Blogger da nicht draufgekommen sind und Umbauten ohne Sauerstoff-Zufuhr und mit Kohlenstoffdioxid-Anreicherung propagieren. 😁
Aber nicht jeder ist eben Ingenieur oder Physiker, etc.
Wir haben aber auch mal' ein Brett vor'm IQ.
@Herr Herbst:
1)
Die Luft wird nicht gefiltert. Die verbauten Filter sind nur für gröbsten Schmutz und Staub vorgesehen, auch ohne Klassifizierung, es sind einfache Kunststoffnetze.
Das sind keine HEPA-Filter und bringen einem Allergiker kein Prozent Linderung (wir sind auf Nichts allergisch und wohnen in einem Allgäu-Kurort am Waldrand ohne Landwirtschaft, da braucht's keine nachgerüsteten HEPA-Filter - würden auch deutlich die Leistung des Gerätes minimieren, würde ich hier auch nicht empfehlen.
2)
Bei einer Split-Klimaanlage wird kein Sauerstoff-Austausch vorgenommen. Innerhalb der Wanddurchführung zirkuliert nur das Kältemittel (wird innerhalb der Außeneinheit gekühlt) und dort liegt noch der Kondenswasserabflussschlauch (entsteht im Inneren, fließt nach draußen ab).
Sie kühlen immer nur die verbrauchte Luft.
+++++++++++++++++++++++++++++++++
✅ 9)
Betriebsmodus:
Ihr überklebt den Sensor für die Innenraumtemperatur - die App ist dadurch nicht mehr wirklich sinnvoll nutzbar. Das ist uns jedoch egal, wir haben separate Thermometer. Die App zeigt somit direkt die Außentemperatur an.
Wichtig:
Die maximal zulässige Betriebstemperatur ist 35 Grad - demzufolge richtet sich dieser Wert an eure Zulufttemperatur.
✅ 10)
Zubehör:
Wir haben uns für Original Midea Zubehör entschieden, da zB die Schläuche recht dick und stabil sind und die Adapter sehr gut passen. Außerdem sind so die Schläuche an beiden Enden sofort (de-)montierbar.
Die Original Adapter haben wir für die Fensterdurchführung nicht verwendet, da sie final auf unter 12cm reduzieren (macht überhaupt keinen Sinn). Stattdessen haben wir uns den runden 155mm Geräteadapter (passend für andere Midea Modelle) gekauft, für den Abluftschlauch in der Fensterdurchführung.
Für die Zuluft wollten wir auf die runden 185mm Geräteadapter setzen und natürlich einen passenden 180er Schlauch (alles von Midea) kaufen.
Es wurden dann aber auch die 155er bzw. der 150er Schlauch: die kleinen Nordfenster sitzen recht hoch und je größer der Radius eines Schlauches ist, umso weniger Wegstrecke ist nach ein paar Kurven erreichbar - eben ein Kompromiss, ein anderer und längerer Schlauch wäre vermutlich mit mehr Nachteilen behaftet gewesen.
Den vorhandenen eckigen Geräteadapter für die Abluft habe ich natürlich nicht weggesägt:
Der eckige Rahmen ist Teil des Gehäuses (macht aerodynamisch überhaupt keinen Sinn, das ist mitunter der einzige Ingenieursfehler, ist aber sicherlich aufgrund der Vorgabe der kleinstmöglichen Gerätemaße so entstanden - ich hätte das Gerät trotzdem 10cm höher, mit einem runden Geräteadapter konzipiert).
Die Zuluft "tut sich eben schwerer", als die Abluft - dazu unten ausführlicher.
✅ 11)
Umbau-Tipps:
Wir wollen die Anlage bei Nichtnutzung in die Abstellkammer rollen können - wenn ihr das Gerätesystem stationär einsetzen wollt, würde ich auf ein EPP-Rundrohrsystem setzen (Isolierung zwecks Abluft-Temperatur und Schallreduktion inkl.).
Karton und Styropor-Fensterdurchführung je mit Tesa Panzertape allseits ummantelt.
Zumindest der Karton muss reversibel sein (würde ich bei der Fensterdurchführung auch so machen, es kann ja ein Adapter kaputtgehen) - vor und nach der Saison solltet ihr die Staubfilter reinigen, sowie das Gerät desinfizieren (idealerweise im Freien ausreichend laufen lassen, wenn ihr Außensteckdosen zur Verfügung habt - Schimmelpilze sind Mist, Fungizide, etc. aber auch 😅).
✅ 12)
Physikalische Optimierung:
Wir haben tatsächlich auch noch den Strömungswinkel des Luftkreislaufes bei der Montage der Zuluft beachtet (höherer Wirkungsgrad, deutlich leiserer Betrieb), die Abluft isoliert und eine leichte Fensterdurchführung "geschnitzt" (OBI: "Styropor Dämmplatte EPS 040 WI/DI/DZ 100 mm 50 cm x 100 cm"), die sich selbstständig im Fensterrahmen hält und abdichtet sowie aerodynamische Luftleitoptimierungen vorgenommen (eine Kegel-Öffnung für die Zuluft, einen Trenn-Rahmen der Ströme und eine Abluft-Sicke - je auf der äußeren Seite).
Wir sind bei der Abluftschlauch-Isolierung bei einem ziemlich dünnen Baumwolltuch hängengeblieben, welches wir oben, unten und zwischendrin gut mit Näh-Gummizügen fixierten. Nirgends dringt mehr Abwärme nach draußen - wir haben die Abluft-Temperatur um knapp 25 Grad erhöht (im Gegensatz zum Schlauch ohne Isolierung).
✅ 13)
Alltag:
Wir wollten das kleinste 9000-BTU Gerät haben, damit es uns in der Abstellkammer nicht im Weg steht.
Das Gerät ist zwar nicht leise, das Geräusch ist aber sehr angenehm, wenn man nicht im selben Raum ist (alle Türen sind wahlweise offen). Nicht blechern, eher ein lautes weißes Rauschen.
✅ 14)
Theorie des Unterdrucks im Haus:
Für einen Zweischlauch-Umbau inkl. Sauerstoff-Austausch ist es bestens geeignet, da es im Inneren absolut ausreichend dicht verarbeitet ist.
Außerdem ist ein druckneutraler Betrieb eh nie ganz möglich.
Luft lässt sich leichter expandieren als komprimieren.
Das Gerät hat sicherlich nur 1 Elektromotor für die Luftkreisläufe und definitiv eine Doppelwelle, d.h. beide Luftkreisläufe arbeiten synchron (auch elektronisch, merkt man bei der Änderung der Lüftergeschwindigkeit).
Man hat trotz zweier Schläuche, optimierter Aerodynamik und Fluidmechanik (und Thermodynamik) einen leichten Unterdruck im Haus.
Dieser ist hier bei 2 Schläuchen umso größer, je effizienter das Gesamtsystem konzipiert und umgesetzt wurde. Logisch.
✅ 15)
Praktischer Unterdruck-Ausgleich:
Es braucht natürlich eine 3. Öffnung in der Fensterdurchführung, um den Unterdruck zu neutralisieren - siehe Fotos, es waren verschiedene Luft-Durchsatz-Öffnungen im Test.
Nicht an der Größe sparen.
Die 3. Öffnung muss zwingend groß genug sein, ansonsten sinken die Umdrehungen der Luftkreisläufe und die Leistung des Gerätes sinkt teils dramatisch (deshalb auch der geringe Wirkungsgrad von möglichst dichten Einschlauchsystemen mit einem hohen Unterdruck).
Das Haus ist fast hermetisch dicht und überall sind niedrige/geringfüllende Raumsparsiphons verbaut.
Beim kleinsten Unterdruck zieht es uns Luft aus dem Abfluss der Waschmaschine und der ebenerdigen Dusche in die Bude. 😅
✅ 16)
Hypothetisches Produkt-Optimum:
Es gibt noch vorgeschaltete Klimageräte für zentrale Lüftungsanlagen. Die bringen aber meist nur bis zu -8 Grad und sie werden nur im Verbund mit flächiger Fußboden- oder Deckenkühlung wirklich wirksam. Also eine Kombination aus direkten um indirekten Wärmetauschern.
Eine der wenigen Ausnahmen bildet hier die Split-Klimaanlage "Daikin Ururu Sarara" - wobei sie auch nur 32m³ Lüftungsleistung / Std. hat...🫣 - und deren angepriesene "Luftfilterung" betrachte ich schon fast als ...-Versuch.
Weitere Optionen sind fest verbaute Klimageräte ohne Außeneinheit mit 2-3 Kernbohrungen (2x Luft, 1x Kondenswasser) - die Wenigsten haben jedoch einen Frischluft-Modus (ähnlich miserables Niveau wie die Daikin), sondern kühlen nur im Umluftbetrieb.
Man kann eben keine Geräte mit 2 separat einstellbaren Luftkreisläufen kaufen. Dann wäre ein absolut druckneutraler Betrieb kein Problem.
Hierzu bräuchte es getrennte Wellen für die Luftkreisläufe, idealerweise auch mit je 1 Elektromotor pro Kreislauf und zumindest 1 Drucksensor, damit automatisch der stärker ausgelegte Motor für die Zuluft regeln kann, um einen druckneutralen Betrieb herzustellen.
✅ 17)
Alternative Geräte:
Comfee ist schlicht Midea bzw. ein Midea Handelsname.
Bei Midea gibt's als Alternative die Real Cool mit 12.000 BTU: Die Verdampfer-Zuluft kann nicht verbaut werden (der Verdichter-Abluftschlauch stünde im Weg) und die Abluft des Verdampfers (macht für einen stabilen Luftkreislauf wirklich Sinn) ist nicht horizontal in Bodennähe konstruiert.
Ebenso bei der Midea Silent Cool (zumindest ist diese verbaubar).
Die optisch chicen Klarstein Geräte sind anscheinend extrem laut, kühlen aber sehr schnell und sehr tief herunter.
Das DeLonghi Gerät mit A+++ ist anscheinend überhaupt kein Kühlwunderwerk, ebenso wenig die A+ Geräte von Bosch (hier scheint auch die Entfeuchtung miserabel zu sein) - zusätzlich gibt's hier auch wieder die Thematik der Verbaubarkeit und der anders positionierten Verdampfer-Abluft. 🤷
Und etliche BTU zu Watt Umrechnungen sind teils schlicht "Marketing Scam" - man muss wirklich höllisch aufpassen. 🤭
Ich möchte hier keinem Hersteller einen VW Dieselskandal 2.0 anlasten, es ist jedoch auch hier in der Praxis offensichtlich, dass die EU-Prüfnorm NICHTS mit dem realen Leben zu tun hat. 😉
✅ Ich würde sie wieder kaufen ✅
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Hatte mir im Vorhinein ein paar Videos angeschaut, wie man das Klimagerät etwas effektiver betreiben kann . Habe noch einen Schlauch und Abluftstutzen bestellt. In die Blende habe ich ein zweites Loch geschnitten, so habe ich Zu und Abluft .
An die untere hintere Seite der Klima einen Karton befestigt und alles zusammen gebaut.( Da gibt es genug Videos dazu). Sie steht im Schlafzimmer (20 qm) 1.Stock Dachschräge . Gerät angeschaltet 17 Grad eingestellt und 2 Stunden laufen lassen. Beginn 24,3 Grad Ende 19,7 Grad. Das ist in Ordnung. Werde noch weitere Tests machen, wenn es noch wärmer wird. Im Moment bin ich zufrieden, mal sehn was noch kommt.
Das Gerät ist nicht gerade leicht, jedoch sind die vormontierten Rollfüße vorhanden. Dadurch gleitet das Gerät beim schieben durch den Raum, wenn man die nicht ganz geschlossene Verpackung los ist.
Von Vorne ist die Optik edel und zeitgemäß, im Hinteren etwas klobig. Der Abluftschlauch ist wie beschrieben mit allem Zubehör, möglicherweise dem einen oder anderen etwas zu kurz geraten, aber zweckmäßig. Das Stromkabel ist auch für mich sehr kurz geplant, aber mit Verlängerung (siehe Foto) kein Problem - das Kabel kann auf eine extra mitgelieferte Halterung aufgerollt werden. Das Display ist übersichtlich gestaltet und die jeweils gewählten Funktionen sind leuchtend hervorgehoben. Sowohl die Fernbedienung als auch das Display lassen eine Bedienung zu, jedoch gibt es von gewählten Funktionen am Gerät nur Synchronisation zur Fernbedienung, wenn die Fernbedienung wieder verwendet wird.
Eine Heizfunktion existiert nur auf der Fernbedienung - die Auswahl dessen sollte unterlassen werden.
Am liebsten habe ich die "Follow me"-Funktion. Dabei wird die Temperatur an der Fernbedienung und nicht am Gerät wahrgenommen. Liegt die Fernbedienung im heißesten Bereich wird so lange gekühlt bis auch dort die eingestellte Temperatur erreicht wird.
Besonders beachtet werden sollte der Luftstrom. Dieser kommt nicht gerade/senkrecht aus dem Klimagerät. Je nach Einstellung der Luftstromklappe kann die Swing-Funktion genutzt werden. Weiters wird die hauptsächlich ausgestoße Luft in einem 45Grad-Winkel nach links hinausbefördert - Das liegt an dem Drehrad, das den Luftstrom erzeugt.
Die ausgestoße Abluft ist sehr warm und unabdinglich nach aussen abzuleiten! Ich habe mir mit dem mitgelieferten Zubehör (auch Dichtungen dabei) eine eigene Fensterabdichtung mit einer eigens zugeschnittenen Holzplatte zusammen gebastelt und bin sehr zufrieden. Die Fensterschieberplatten konnten passend in meinen Fensterrahmen eingesetzt werden und die Dichtungen verbinden auch die Holzplatte einigermaßen dicht - jedenfalls besser als diese Stoffe, die man ans Fenster klettet und den Abluftschlauch rein hängt.
Eine perfekte Angabe, wie schnell das Klimagerät den Raum hinunter kühlt ist unmöglich. Einerseits ist es notwendig die ausgestoßende Luft aus dem Klimagerät irgendwo her zu nehmen und das passiert bei niemals 100% dichten Wohnungen aus allen Ritzen und Öffnungen von draussen, andererseits müssen auch Möbel und im Raum gelagerte Sachen runtergekühlt werden. Zusätzlich ist die Raumgröße und Raumhöhe ein wichtiger Faktor der Kühlgeschwindigkeit.
Die Lautstärke ist deutlich leiser als bei vielen anderen Geräten anderer Marken.
Den Stormverbrauch kann ich noch nicht beurteilen. Die Nutzung hängt von den sommerlichen Temperaturen ab und ausserdem bin ich davon überzeugt, dass man immer mit Mehrkosten rechnen muss, wenn man sich ein solches Gerät zulegt. Kostenfreie Nutzung ist nicht drin - vllt den Fernsehrer einsparen ;-)
Mein Hund und ich geniessen die Lautstärke und die Kühlfunktion sehr... vielen Dank an den Hersteller!